Fleischwolfvergleich – die Qual der Wahl

Es ist wichtig, den Fleischwolf zu wählen, der Ihren Bedürfnissen am ehesten entspricht. Im folgenden lesen Sie einen Ratgeber, der den Vergleich verschiedener Arten und Modelle erlaubt und eine Hilfestellung dabei sein kann Ihren nächsten Fleischwolf unter zahlreichen Geräten auszuwählen. Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Testsieger im Fleischwolf Test.

Die verschiedenen Arten von Fleischwölfen

Es gibt zwei Arten von Fleischwölfen: Manuelle und elektrische Fleischwölfe. Sie haben also die Wahl zwischen dem beständigen Drehen einer Kurbel und dem einmaligen Drücken einer Taste! Doch alleine darauf lassen sich die Unterschiede nicht beschränken:

Der Fleischwolf mit Kurbel

Der manuelle Fleischwolf ist quasi der Vorfahre des Elektromodells. Er benötigt mehr Kraftaufwand und Zeit, weil Sie das Fleisch durch das kontinuierliche Drehen an einer Kurbel zerkleinern und mit der anderen Hand den Nachfülltrichter versorgen. Der manuelle Fleischwolf hat trotz dieser vermeintlichen Nachteile mehrere möglicherweise für Sie entscheidenden Vorteile:

  • Der Preis ist erschwinglich im Vergleich zu einem elektrischen Fleischwolf. Der Preis liegt in der Regel zwischen 20 und 60 Euro.
  • Sie sparen Geld, weil er keinen Strom verbraucht.
  • Er ermöglicht Ihnen, Qualität in nahezu gleicher Qualität wie das Hackfleisch vom Metzger zu erhalten.
  • Er ist leicht und gründlich zu reinigen.
  • Er besteht aus mehreren optionalen Zubehörelementen, welche zusammengesetzt werden können, wie z. B. verschieden große Gitter, was Ihnen immer genau die gewünschte Art von Hackfleisch und Wurst bietet.
  • Um diesen zu befestigen wird er in der Regel mit einer Klammer oder einem Schraubsystem am Tisch befestigt.

Der elektrische Fleischwolf

Der elektrische Fleischwolf wird Ihnen viel Mühe und vielleicht den ein oder anderen Muskelkater ersparen. Die Vorbereitungen sind häufig schneller als bei dem Vorgänger mit Handkurbel getroffen. Sie müssen das Gerät nicht erst durch das Zusammensetzen aller Bauteile montieren, sondern müssen lediglich die Zutaten, je nach Geschmack, in das Gerät einfügen – und einen Schalter betätigen. Allerdings müssen Sie auch hier Abstriche machen, zumindest beim Preis: Der beginnt für einfache Geräte häufig bei etwa 50 Euro und reicht bis zu ordentlichen und leistungsstarken Geräten für die heimische Küche bis zu etwa 150-200 Euro. Professionelle Fleischwölfe für den gewerblichen Einsatz kosten dann auch schnell mehrere hundert Euro. Weitere Nachteile sind die Abhängigkeit von einer Stromquelle und die Tatsache, dass die nahezu unzerstörbaren manuellen Fleischwölfe häufig die Elektrogeräte um Jahre überleben.

Im Ergebnis wird der elektrisch betriebene Fleischwolf allerdings häufig zu begeistern wissen. Sie können fortan sogar Ihre Rezepte mit selbst hergestelltem Hackfleisch in Rekordzeit zubereiten. Sie können dank Adaptern und Aufsätzen selbst „hausgemachte“ Würste, Tartar und Frikadellen mit Freunden und Familie genießen.

Die Merkmale, die Sie bei der Auswahl des Fleischwolfes beachten sollten

Die Wahl des richtigen, elektrischen oder manuellen Fleischwolfes, hängt nicht zuletzt von Ihnen als Anwender ab. Aber es ist wichtig, dass Sie die Leistung des Gerätes, den Durchmesser der Gitteraufsätze und die zusätzlichen Funktionen berücksichtigen. In diesem Aspekt unterscheiden sich die verschiedenen Geräte mitunter erheblich:

Die Leistung

Die Leistung des Fleischwolfes beeinflusst und bestimmt nicht zuletzt auch die Qualität des Hackfleisch. Die Angabe der Leistung ließe sich auch Übersetzen als die Fähigkeit des Gerätes eine definierte Menge an Fleisch oder anderer Zutaten in einem Zeitraum von einer Stunde zu verarbeiten. Diese Verarbeitungsrate an Fleisch wird dann in Kilogramm pro Stunde (kg/h) oder Kilogramm pro Minute (kg/min) gemessen und angegeben. Gute Fleischwölfe schaffen etwa bis zu 120 kg/h – oder umgerechnet 2 kg/min. Dies sollte Ihnen einen groben Richtwert zur Orientierung bieten.

Die Leistungsstärke des Motors variiert zwischen den verschiedenen Geräten zwischen etwa 500 und 2000 Watt, wie unser Fleischwolftest zeigte. Power ist nicht alles, hängt diese nicht zuletzt auch von der Verarbeitung und dem Zubehör ab, jedoch werden erfahrungsgemäß etwa 1500 Watt gebraucht um auch mit festeren Fleischstrukturen ohne Stau gut fertig zu werden.

Jedoch ist ein Fleischwolf mit hoher Leistung primär für Anwender empfehlenswert, die sehr regelmäßig Fleisch hacken oder Zutaten mahlen. Ein Gerät mit durchschnittlicher Leistung reicht häufig völlig aus, wenn bloß gelegentlich etwas Tartar, Frikadellen oder einfache Burger für die Familie vorbereiten werden müssen.

Aufsätze, Gitter und Zubehör

Modelle mit Zubehör und verschiedene Arten von Gittern sind praktisch, weil diese es Ihnen ermöglichen, abhängig vom Verwendungszweck und der Fleischsorte optimale Ergebnisse und Hackfleisch in der gewünschten Konsistenz zu erzeugen.

Überprüfen Sie daher vor dem Kauf unbedingt, ob Ihr Fleischwolf diesbezüglich mehrere Funktionen und genügend Zubehör besitzt, wie z. B. einen Rückwärtsgang, einen Kebbe -Aufsatz, einen Wurst-Adapter oder Käse- und Gemüsereiben.

Mit diesem Zubehör können Sie nämlich den Anwendungsbereich Ihres Gerätes zum Teil erheblich erweitern. Denn wenn Sie schon die Anschaffung eines nicht ganz günstigen Gerätes erwägen, dann erhalten Sie doch für mitunter kleine Beträge für Adapter ganz wesentliche Erweiterungsmöglichkeiten. Mit einem Minimum an körperlicher Anstrengung können Sie so in kürzester Zeit beispielsweise auch eigene Würste kreieren.

Design und Verarbeitung

Design ist nicht unwesentlich, erwerben Sie vielleicht ein fortschrittliches Gerät, das seinen eigenen Platz in der Küche erhalten soll. Perfekt, wenn der Fleischwolf sich auch in puncto Design stilvoll mit Ihrer Küchenausstattung und dem Mobiliar harmonisiert. Besonders schön und mit besonderer Brillanz werten gerade die beliebten Fleischwölfe aus Edelstahl den modernen Haushalt auf. Das gebürstete Metall, teilweise zweifarbig in rot oder schwarz ergänzt sich recht geschmackvoll.